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23.05.2016

Krugenofen „Tempo 30"

Im Bemühen der Verwaltung, auf dem Krugenofen eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf dem sanierten Streckenabschnitt zwischen Burtscheider Straße und Sebastianstraße einzuführen, gab es zumindest einen kleinen Teil-Erfolg:

Von der Hausnummer 1 bis 18 hat die Bezirksregierung eine Genehmigung erteilt, „Tempo 30" auszuschildern, ebenso nachts zwischen Eynattener Straße und Sebastianstraße, erläuterte Uwe Müller, Abteilungsleiter Verkehrsmanagement, am Donnerstagabend (19. Mai) im Mobilitätsausschuss. Doch dies sei nicht genug, um die Bedingungen für den Radverkehr zu verbessern und gleichzeitig die Parkplätze zu erhalten. Eine Markierung von Radfahr-Schutzstreifen ist aufgrund der Enge der Straße nicht möglich, ohne Stellplätze entfernen zu müssen.

Da es sich um eine Bundesstraße handelt, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein, um Tempo 30 ausschildern zu können: eine besondere Gefahrenlage oder Lärmbelästigung für die Anwohner. Der Einbau eines speziellen lärmoptimierten Asphalts habe zwar schon zu einer Verbesserung geführt, diese sei aber noch nicht ausreichend, so Uwe Müller.

In der jüngsten Sitzung der Verkehrsministerkonferenz im April 2016 wurde zwar eine Streichung der Erfordernis einer besonderen Gefahrenlage für Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Bundesstraßen gefordert, dies ist jedoch noch nicht in eine Änderung der Straßenverkehrsordnung umgesetzt worden. Der Mobilitätsausschluss beschloss einstimmig, dass sich die Verwaltung weiterhin bei der Bezirksregierung Köln beziehungsweise beim Landesverkehrsministerium für eine Genehmigung einsetzen möge, um auf dem Krugenofen eine Tempo 30-Streckenregelung zu erproben, nachdem in der Straßenverkehrsordnung die Voraussetzungen für einen solchen Verkehrsversuch geschaffen wurden.

Quelle: Presseinfo der Stadt Aachen Nr. 621/16

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