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07.10.2016

Notfallschutzpläne und Jodtablettenverteilung

Notfallschutzpläne für Reaktorunfall in der Region Aachen sind erarbeitet

  • Gemeinsame Konzepte für einen Reaktorunfall und die Verteilung von Jodtabletten in der Region Aachen sind aus kommunaler Sicht erarbeitet.
  • Offene Fragen der Kommunen wurden dem Land zur Beantwortung zugeleitet, die Antworten werden noch in Konzepte eingearbeitet.
  • Eine Informationsbroschüre ist in der Abstimmung mit dem Land, und Informationsveranstaltungen in der Region sind in Planung.

Die Stadt Aachen, die StädteRegion Aachen sowie die Kreise Düren, Euskirchen und Heinsberg haben mit Blick auf die diversen Zwischenfälle und Pannenserien in den Atomkraftwerken Tihange 2 und Doel 3 gemeinsam Konzepte zur Information der Bevölkerung sowie zur Vorverteilung und Verteilung von Jodtabletten im Ereignisfall für die Region Aachen ausgearbeitet.

Ein zentraler Bestandteil des Konzepts ist auch eine Informationsbroschüre, die zeitnah mit dem Land NRW abgestimmt wird und bald als Online-Broschüre erscheinen soll und nach Bedarf auch in gedruckter Form erhältlich sein wird. Außerdem wird es eine FAQ (Frequently Asked Questions) geben, die Antworten auf häufig gestellte Fragen gibt. Ergänzend werden in Teilen der Region Aachen Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung geplant.

Vorverteilung von Jodtabletten in den kommenden Wochen erwartet

Das Land NRW hatte sich bereiterklärt, auf eigene Kosten Jodtabletten in der erforderlichen Anzahl für eine Vorabverteilung zu beschaffen. Mit der Lieferung wird in den nächsten Wochen gerechnet. Sobald das Land NRW grünes Licht für die von der Region Aachen ausgearbeiteten Konzepte gegeben hat, kann die Vorverteilung in Angriff genommen werden. Diese hat das Land NRW über die Apotheken angedacht. Erste Gespräche sind hierzu mit der Apothekerkammer Nordrhein geführt worden.

Aus einer Presse-Info der Stadt Aachen, Nr. 1222/16

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