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14.06.2016

Die Breslauer Straße: Ein Radparcours für Abenteurer

Ein Radparcours für besonders Mutige: Wer schon einmal mit dem Fahrrad vom Kaiserplatz über den Adalbertsteinweg und die Stolberger Straße in Richtung Berliner Ring/Auf der Hüls gefahren ist, der weiß: Das ist kein einfaches Unterfangen und auch nicht ungefährlich. Fehlende Markierungen für den Radverkehr, zu enge oder wegen massiver Schäden unbenutzbare Radwege finden sich entlang der Strecke.

Zumindest am Adalbertsteinweg wurde vor einiger Zeit mit neuen Markierungen für den Radverkehr Abhilfe gesorgt; die Umbaupläne für die Stolberger Straße sind in diesen Tagen in den Ausschüssen, um von der Politik abgesegnet zu werden. Auch hier soll dem Fahrrad mehr Raum gegeben werden.

Doch an der Abzweigung Peliserker Straße/Stolberger Straße wird dann für den ambitionierten Radler Feierabend sein: Geradeaus in Richtung Breslauer Straße sind die Zustände für Radfahrer unhaltbar. Schmale Radwege sind beidseitig und abseits der Straße zwar vorhanden, aber in erbärmlichen Zustand: Auf der Nordseite ist der Radweg wegen massiver Schäden schon lange dauerhaft gesperrt. Auf der südlichen Seite ist es eng: Hier nutzen auf schmalem Meter und in beide „Fahrtrichtungen“ alle gemeinsam den vorhandenen Weg. Radfahrer, Fußgänger mit und ohne Hund, Menschen mit Kinderwagen, Trolleys oder Mobilitätshilfen, sie alle tummeln sich auf dem maroden Streifen, der holprig und voller Schäden ist.

In einem Ratsantrag fordert die GRÜNE Fraktion daher nun, die Sanierung des beidseitigen Fahrradweges an der Breslauer Straße zwischen dem Abzweig der Stolberger Straße und dem Berliner Ring zeitnah umzusetzen. Entsprechende Mittel aus dem städtischen Haushalt sollen spätestens für 2017 bereitgestellt werden. Durch die aktuelle Überplanung der Stolberger Straße wäre jetzt ein günstiger Zeitpunkt, auch die Sanierung des gesamten Radwegs bis zum Berliner Ring in Angriff zu nehmen. Mehr Infos dazu im Ratsantrag anbei.

» Zum Ratsantrag Sanierung Fahrradweg Breslauer Straße

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