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Verkehr

Mobilität ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Lebens. Doch mit der Art und Weise, wie wir heute verkehren, brausen wir in den Klimacrash. Allein der Straßenverkehr trägt mit 17 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen zur globalen Erwärmung bei. Und auch darüber hinaus ist unsere Lebensqualität erheblich beeinträchtigt: Durch Lärm- und Feinstaubbelastung, Flächenverbrauch und jährlich Tausenden von Verkehrsunfällen.

Daher gilt: Mobilität muss grün werden. Im Fokus grüner Verkehrspolitik steht die Suche nach Alternativen zum Auto. Grüne fordern besonders für die Städte attraktiven öffentlichen Nahverkehr und eine ebensolche Rad- und Fußgängerinfrastruktur. Das Kombinieren von  Zug und Fahrrad muss zum gelebten Alltag werden. Wir kämpfen für die Einführung eines generellen Tempolimits und stecken uns mit unserer „Vision Zero“ das Ziel, eine Mobilität ohne Verkehrsopfer zu erreichen. Wir wollen wir auch ein integriertes Bahnkonzept statt Bahnprivatisierung, mehr umweltfreundlichen Schienenverkehr statt Streckenstilllegungen, Fahrplankürzungen und Fahrpreiserhöhungen.




GRÜNE rufen Aachener zum Widerspruch gegen den „Buitenring“ auf

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Planung der Niederländischen Umgehungsstraße setzt B258n voraus.Planung für den Buitenring - zum Vergrößern des Bildes bitte hier klicken

Die Aachener GRÜNEN sind alarmiert: In allen Aachener Zeitungen gab die niederländische Provinzregierung Mitte Juni bekannt, dass die Planungen für den Bau einer vierspurigen Umgehungsstraße – im unmittelbaren Grenzgebiet – um die so genannte Parkstad Limburg abgeschlossen ist.

Bürger sind zum Einspruch aufgerufen

Bis zum 28. Juli können auch Deutsche Bedenken und Anregungen zu der Planung, die in den Niederlanden unter dem Namen „Buitenring“ läuft, äußern. Dies sollten nach Meinung von Elisabeth Paul, Fraktionssprecherin der GRÜNEN Fraktion im StädteRegionstag, und Roland Jahn, Vorsitzender des Mobilitätsausschusses in der Stadt Aachen, auch möglichst viele Aachenerinnen und Aachener dringend tun:

B258n nicht erwünscht

„Die vorgestellte Planung der Niederländer setzt auf deutscher Seite die Existenz der B258n voraus, die in Aachen einhellig wegen der damit verbundenen Umweltbelastungen im Heydener Ländchen abgelehnt wird. Dies wurde zuletzt in einer Sitzung des Mobilitätsausschusses der Stadt Aachen am 11. März diesen Jahres den niederländischen Planern mit auf den Weg gegeben – aber offensichtlich ignoriert. Jetzt müssen wir mit möglichst vielen Stimmen aus der StädteRegion innerhalb der Einspruchsfrist den Nachbarn in Holland sagen: Plant Eure Umgehungsstraße ohne die B258n!“

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Wollten Sie immer schon mal…..

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…völlig entspannt mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, meiden das Rad aber, weil zu viele Steigungen Ihren Arbeitsweg kreuzen? Dann sollten Sie sich jetzt für die kostenlosen Pedelec-Testwochen für Betriebe anmelden, die die Stadt Aachen zusammen mit der Stawag organisiert und finanziert. Pedelecs sind Elektrofahrräder, die mit Motor und Muskelkraft betrieben werden.

Betriebe oder interessierte Mitarbeiter in Aachen können sich bei der IHK melden und bekommen für eine Woche (montags bis freitags) bis zu fünf Pedelecs inklusive Ladegeräte von der WABe kostenlos ausgeliehen. Die Mitarbeiter der WABe bringen die Pedelecs zu Beginn der Woche in die teilnehmenden Betriebe und holen sie freitags wieder ab.

Ansprechpartner für die Aktion ist der Mobilitätsberater der IHK:

Benjamin Haag
Tel.: 0241 / 4460 131
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Weitere Informationen gibt es hier.

 

 

 

26 Torten im Jahr könnten…..

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…Sie essen, wenn Sie einen Weg von 3 Kilometern täglich zur Arbeit mit dem Rad anstatt mit dem Auto fahren würden. Berechnen Sie es hier selbst. Wem der Umstieg von motorisiertem Fahrzeug zum selbstbetriebenen Rad erstmal zu anstrengend ist, kann auch auf ein Pedelec zurückgreifen. Pedelcs steht für Pedal Electric Cycle. Die Wortschöpfung meint gemeinhin alle Fahrräder mit hybridem Antrieb aus Muskelkraft und unterstützendem Elektromotor. Pedelecs sind groß im Kommen. Die Stadt Aachen stellt ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Pedelecs als Diensträder zur Verfügung. Beim Fahrradverleih der WABe können Pedelecs bereits stunden- oder tageweise von allen Bürgern ausgeliehen werden. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn plant die Stadt weiterhin den Ausbau eines öffentlichen Pedelecverleihsystems; als erster Standort für eine Verleihstation ist der Westbahnhof ins Auge gefasst.

Der grüne Verkehrsexperte, Roland Jahn, begeisterter Radfahrer, freut sich über den Fortschritt der Elektromobilität in Aachen, merkt aber auch kritisch an:

„Die Förderung der Elektromobilität macht nur Sinn, wenn der Strom für die Fahrzeuge regenerativ erzeugt wird. Sonst beißt sich ja die Katze in den Schwanz und wir verlagern den Schadstoffausstoß vom Auto zu den Kraftwerken und wir fördern indirekt noch die Atomkraftwerke. Ein Ausbau der Elektromobilität muss einhergehen mit dem Ausbau der regenerativen Energien.“

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Ein Pendlerzug mehr für die Eilendorfer

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Der Bahnhof in EilendorfAb dem nächsten Fahrplanwechsel im Dezember 2010 wird ein weiterer Direktzug von Köln nach Aachen in Eilendorf halten; er fährt täglich um 20:47 Uhr ab Köln (Ankunft in Eilendorf 21:38 Uhr). Damit waren die Bemühungen der GRÜNEN, den Eilendorfer Bahnhof wieder besser zu bedienen, erfolgreich. Nachdem der Regionalexpress der Linie 9 seit Dezember 2009 nicht mehr in Eilendorf hält, hatten sich die Eilendorfer GRÜNEN intensiv dafür eingesetzt, weitere Direktverbindungen zwischen Eilendorf und Köln zu schaffen.

Roland Jahn, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen und Vorsitzender des Mobilitätsausschusses dazu:

 „Mit zwei Pendlerzügen morgens Richtung Köln und abends zurück ist jetzt ein erstes Ziel erreicht, die Bahn für die Eilendorfer als attraktives Verkehrsmittel für den Freizeit- und Berufsverkehr zu erhalten und zu verbessern. Weitere Schritte werden die bessere Anbindung des Eilendorfer Bahnhofs an die ASEAG-Buslinien und mehr Euregiobahn-Züge in Eilendorf sein.“

In 7 Minuten von Eilendorf zum Hauptbahnhof

Ab Dezember 2010 wird zwischen Aachen Hbf und Stolberg ein vollständiger 30-Minutentakt eingeführt, so dass dann die Euregiobahn am Eilendorfer Bahnhof zweimal in der Stunde in beiden Richtungen hält, auch an Samstagen und Sonntagen.

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