Unter dem Motto "Grün macht gesünder" startet die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen eine breit angelegte Kampagne für eine andere Gesundheitspolitik: eine Politik, die grünes Licht für die Stärkung der Solidarität gibt; eine Politik, die die zunehmenden Herausforderungen für die Gesundheit und das Gesundheitswesen nicht mit weniger, sondern mit mehr Solidarität beantwortet. "Grün macht gesünder" ist das Kontrastprogramm zum hilflosen Herumdoktern der schwarz-gelben Regierung. Erst führen Rösler & Co. ein monatelanges Hauen und Stechen auf, einigen sich dann auf ein Erhöhung der Beiträge sowie die Einführung einer Kopfpauschale unter neuem Namen (Zusatzbeitrag) und legen fest, wer in Zukunft die Zeche der steigenden Kosten zahlen wird: alleine die Versicherten. Von strukturellen Reformen des Systems und konzeptionellen Ideen keine Spur. Grüne Gesundheitspolitik geht anders – denn "Grün macht gesünder"!
Bürgerversicherung für alle
Eine gute Gesundheitsversorgung braucht eine zuverlässige und gerechte Finanzierung. Diesen Ansprüchen wird die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) bisher nicht ausreichend gerecht. Beamtinnen und Beamte sowie die meisten Selbstständigen sind nicht am Solidarausgleich beteiligt. Besserverdienende Angestellte und auch Abgeordnete können sich ihm durch eine Privatversicherung entziehen. Zudem wird die GKV fast ausschließlich aus den Beiträgen sozialversicherungspflichtig Beschäftigter finanziert. Aber immer mehr Geld wird anderswo verdient. Auf dem Kapitalmarkt, durch Gewinne oder über Immobilien. Aber diese Einkommensarten bleiben beitragsfrei. Das ist ungerecht und beeinträchtigt die Fähigkeit der GKV, die wachsenden Anforderungen durch den demografischen Wandel und den medizinisch-technischen Fortschritt zu bewältigen. Deshalb wollen wir Grüne eine Bürgerversicherung: Alle Bürgerinnen und Bürger leisten einen Solidarbeitrag zur Gesundheitsversorgung und haben umgekehrt Anspruch auf die Solidarität der Gesellschaft. Alle Einkunftsarten werden gleich behandelt.





Gestern Abend fand die Diskussionsveranstaltung der GRÜNEN zum Thema Prostitution in Aachen statt.
Das Krankenhaus Simmerath steht theoretisch vor dem Aus. Im Jahr 2009 wurde ein Jahresfehlbetrag von 2,8 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Malteserorden, der aktuelle Träger des Hauses, steht nun vor der Frage das Haus zu schließen oder einen potentialen Nachfolger zu finden. Seit Wochen engagiert sich die StädteRegion dafür, das Krankenhaus zu erhalten und damit die gesundheitliche Versorgung in dieser Region der Eifel langfristig zu sichern. Das medizinische Zentrum in Würselen steht als zukünftiger Träger bereit. Ein weiteres Krankenhaus als Partner ist angedacht.
Aachen ist eine soziale Stadt, eine Stadt in der sich alle Menschen, egal welcher Herkunft, wohl fühlen. Dies ist Hilde Scheidt wichtig, dafür setzt sie sich ein. Entsprechend hat sie auch vor fünf Jahren das rot-grüne Koalitionsprogramm geprägt. Wenn Sie heute zurückschaut, ist sie sehr stolz, dass sie als Sozial- und Jugendpolitikerin weitaus mehr Projekte als ursprünglich geplant auf den Weg bringen konnte: