Viele Eltern, Schüler und Lehrer waren ins Aachen-Fenster gekommen, um mit der grünen Spitzenkandidatin für die Landtagswahl und Bildungsfachfrau, Sylvia Löhrmann, über Bildungspolitik zu diskutieren. Weitere Diskussionspartnerin auf dem Podium war, Elisabeth Paul, grüne Direktkandidatin aus Aachen.
Direkt zu Beginn der Veranstaltung machte Löhrmann deutlich: Grüne Bildungspolitik beginnt schon in der Kita. Bildung muss grundsätzlich kostenfrei sein, denn jeder Mensch hat ein Recht auf Bildung und Ausbildung.
An dem Diskussionsabend im Aachen-Fenster ging es – bei aller Kritik am bestehenden Schulsystem – weniger darum Systemfragen zu klären, als darum, aus Bestehendem Neues zu entwickeln. Wie das Neue konkret aussieht, muss vor Ort austariert und auf die örtlichen Bedingungen abgestimmt sein.
Elisabeth Paul brachte das grüne Anliegen auf den Punkt:
„Und deshalb wollen wir heute Abend mit Ihnen über Grüne Visionen und pragmatische Umsetzungsmöglichkeiten vor Ort reden. Denn mein und unser Credo ist, dass Schule sich nur verändern kann mit den Beteiligten – und eine konstruktive Weiterentwicklung von Schule schließt Schulkampf aus.






Obwohl wir alle spätestens seit PISA wissen, dass das dreigliedrige Schulsystem überholt ist, ist NRW eines der letzten Bundesländer, das an diesem System festhält. Warum, das fragt sich Karin Schmitt-Promny, schulpolitische Sprecherin der Grünen, oft: „Die Landesregierung zeigt in dieser Hinsicht keine Beweglichkeit, will bewahren, was längst überholt ist. Da können wir nur abwarten und weiter dafür werben, das dreigliedrige System zu überwinden und die Bildungschancen für alle Kinder auszubauen, und hoffen, dass nach der Landtagswahl im nächsten Jahr die Weichen neu – auf gleiche Bildungschancen für alle Kinder - gestellt werden. 
