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Kinder und Jugendliche

"Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt“ - dieser Leitsatz hat für uns nach wie vor Bestand. Familie ist für uns da, wo Kinder sind – egal ob in klassischer Ehe, Ein-Eltern-Familie, unverheiratete oder gleichgeschlechtliche Partnerschaft. Kinder und Familien stehen im Mittelpunkt unserer Politik. Wir haben das Recht auf gewaltfreie Erziehung gesetzlich verankert und mit dem Ganztagsschulprogramm sowie dem Gesetz zum Ausbau der Kinderbetreuung die Vereinbarkeit verbessert.

Alle Kinder haben ein Recht auf kindgerechte Verhältnisse: Freiräume zum Toben, gesunde Ernährung, gute Bildung, bestmögliche Förderung und gleiche Chancen. Für ein gutes Leben mit Kindern brauchen Eltern flexible Arbeitszeiten, mehr Teilzeitstellen, gute und flächendeckende Kinderbetreuung, hochwertige Beratungs- und Unterstützungsangebote.

Wir wollen Kinderrechte im Grundgesetz verankern, einen Rechtsanspruch auf beitragsfreie Betreuung ab dem 1. Lebensjahr durchsetzen und mit einer Kindergrundsicherung die Kinderarmut bekämpfen. Jugendliche sollen ab 16 Jahren wählen dürfen, damit ihre Mitbestimmungsmöglichkeiten verbessert werden.


 



Das Bundessozialgericht entscheidet zu Gunsten der Kinder

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Das Urteil zu Gunsten der Kinder die von Hartz-IV-Geldern leben müssen, war längst überfällig. Es ist nicht tragbar, dass Kinder bis 14 Jahre nur 60% des Regelsatzes eines Erwachsenen für ihren Lebensunterhalt bekommen.
Wer selbst Kinder hat, weiß, dass dies an der Realität vorbei geht, für 211 € monatlich ist eine Teilhabe am ganz normalen kindlichen Leben und damit an einer gesunden Entwicklung, körperlich und geistig, nicht möglich. Da ist noch lange nicht an außergewöhnliche Ausgaben zu denken.

Für Bücher, Schreibwaren, Software, Ausleihgebühren, Schulmaterialien und Tagesausflüge sind monatlich 12,77 € vorgesehen, da bleibt für eine Teilnahme an Kursen oder an einen Schüleraustausch nichts übrig. Für Sport- und Kulturveranstaltungen sind pro Monat 4,17 € angesetzt – das reicht nicht einmal für einen Kinobesuch im Monat.
Von Chancengleichheit unter Kindern kann hier keine Rede sein.

Die Grüne Bürgermeisterin Hilde Scheidt, sieht das Urteil des Bundessozialgerichtes als großen Erfolg für Kinder, für Eltern und auch für Grüne Konzepte. Schon lange fordern die GRÜNEN  eine eigene Grundsicherung für Kinder und Jugendliche, die damit in ihrer Eigenständigkeit gestärkt werden: "Ich freue mich, dass eine Entwicklung in die - hoffentlich - jetzt richtige Richtung in Bewegung gesetzt wird."

 

Kinderarmut wirksam bekämpfen - Kindergeld für alle Kinder

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Die soziale Schieflage unserer Gesellschaft lässt wirkt sich am schlimmsten auf Kinder aus. Fast jedes fünfte Kind in der Bundesrepublik wächst in materieller Armut auf.

Bewundernswert ist, mit welchem Engagement gerade viele Aachenerinnnen und Aachener vor Weihnachten mit Spenden und Unterstützungsleistungen geholfen haben. Viele Hilfspakete sind gepackt, viele Hilfsaktionen gestartet und viele Spenden sind gegeben worden. Ermutigende Zeichen der sozialen Hilfsbereitschaft für diejenigen, die unsere Hilfe für ihre zukünftige Entwicklung besonders nötig haben. Viele Kinder haben dank dieser Hilfe Freude und Wertschätzung erfahren.

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Glänzende Aussichten für Männer und Kinder

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Große Einigkeit herrschte bei einer Podiumsdiskussion der Grünen am 4. Dezember darüber, dass in Kindertagesstätten dringend mehr Männer als Erzieher benötigt werden. Und das Beste: Sowohl das hochkarätige Podium als auch das versierte Publikum beschrieben Wege, wie dieser Mangel behoben werden kann.

Hilde Scheidt, Bürgermeisterin und OB-Kandidatin in Aachen, schilderte die positiven Wirkungen, die männliche Bezugspersonen bei der Kinderziehung haben – besonders für alleinerziehende Mütter. „Ich bin bis heute dankbar, dass Herr Kwiatkowsky so gute Arbeit u.a. bei meinem Sohn geleistet hat!“ Der Angesprochene schilderte die erfüllenden positiven Erfahrungen in einem Beruf, den bisher nur wenige Männer ergreifen.

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Aachener Kindergärten ein Jahr beitragsfrei

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Frühe Förderung für alle Kinder

 
Ab dem 1. August ist für alle Aachener Kinder zwischen drei und vier Jahren der Besuch einer Kindertagesstätte beitragsfrei. Möglich wurde dieses Angebot, weil Grüne und SPD bei den Beratungen für den Haushalt 2008 einen entsprechenden Beschluss fassten. Rund 1,7 Millionen Euro investiert die Stadt in dieses Angebot, welches Signalcharakter haben soll.

Ziel der Aachener Initiative ist es, das zuständige Land NRW dahin zu bewegen, allgemein den kostenlosen Kindergartenbesuch zu ermöglichen. In den Ländern Berlin, Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen und Niedersachsen besteht zumindest Kostenfreiheit für das letzte Kindergartenjahr. Hilde Scheidt, grüne Bürgermeisterin: "Hier kann das Land NRW beweisen, wie ernst die schönen Reden über Kinder- und Familienfreundlichkeit gemeint sind."

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