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08.12.2014

Ausweitung der Schulsozialarbeit auf weitere Schulen in Aachen

Ratsantrag 24/2014

Die Fraktion der GRÜNEN beantragt, im Rat der Stadt Aachen folgenden Beschluss zu fassen:

Die Verwaltung wird aufgefordert, die vorhandene Schulsozialarbeit an Aachener Schulen zu sichern und die hierfür erforderlichen Haushaltsmittel in den Haushaltsentwurf für 2016 und die folgenden Jahre einzustellen.

Zudem wird die Verwaltung aufgefordert, den darüber hinaus gehenden Bedarf an Schulsozialarbeit zu ermitteln und darzulegen, welche zusätzlichen Finanzmittel für die bedarfsgerechte Ausweitung der Schulsozialarbeit erforderlich sind und inwieweit sich Synergieeffekte mit Hilfen zur Erziehung in finanzieller und personeller Hinsicht ergeben könnten.

Begründung

Die Schulsozialarbeit hat sich in den letzten Jahren als wichtiger pädagogischer Eckpfeiler an Grundschulen und weiterführenden Schulen herausgestellt. Schulsozialarbeit ist an den Schulen nicht mehr wegzudenken. Sie ist ein unerlässlicher Baustein eines innovativen Schulsystems auf dem Weg zur Inklusion. Sie leistet einen deutlichen Beitrag zur Verbesserung der schulischen Situation für alle Beteiligten.

Die Landesregierung hat zugesagt, in die weggefallene Bundesförderung einzutreten und unter der Voraussetzung der kommunalen Co-Finanzierung einen Anteil von 70 Prozent der bisherigen Bundesförderung zu übernehmen. Darüber hinaus verfügt die Stadt noch über Restmittel aus dem Bildungs- und Teilhabe-Paket.

Das zeigt, dass nur durch eine gemeinsame Anstrengung aller Beteiligten die Weiterbeschäftigung der Fachkräfte für Schulsozialarbeit, die von allen Seiten befürwortet und gefordert wird, sichergestellt werden kann.

Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt darüber hinaus, dass es für den weiteren Ausbau der Schulsozialarbeit Handlungsbedarf an fast allen Aachener Schulen gibt und vorhandene Voll- und Teilzeitstellen für die eine oder andere Schule nicht ausreichend sind.

Ulla Griepentrog
Fraktionssprecherin

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