Suche
13.11.2013

Ladeinfrastruktur für Elektrobusse schaffen

Die Fraktion der GRÜNEN im Rat der Stadt Aachen beantragt, folgenden Beschluss zu fassen:

Die Stadt Aachen unterstützt die Aktivitäten der ASEAG zur Einführung von Elektrobussen durch die Installation geeigneter Ladeinfrastruktur. Modellhaft sollen dazu zwei Schnellladestationen an den Endhaltestellen einer ersten Buslinie in 2014 errichtet werden.

Begründung

Der Umstieg auf die Elektromobilität ist für die ASEAG als wichtigsten Mobilitätsanbieter in der Region Aachen aus ökonomischen, ökologischen und Imagegründen für ihre Zukunftssicherung von großer Bedeutung. Aus diesem Grund beteiligt sie sich nach dem Aus für die elektrisch betriebene Campusbahn auch an diversen Forschungsprojekten zu diesem Thema, wobei es mehrere technische Optionen gibt: Oberleitungsbusse, Elektrobusse mit einem Batterieanhänger oder solche, die an den Haltestellen induktiv oder über einen Stromabnehmer geladen werden können.

Die ASEAG lässt in diesem Kontext 2014 einen Hybrid-Gelenkbus in einen reinen Batteriebus umbauen und will diesen im Fahrgastbetrieb testweise einsetzen. Zurzeit verfügt die ASEAG aber nur über eine Schnellladestation auf ihrem Betriebsgelände, so dass wegen der zu erwartenden geringen Reichweite ein echter Fahrgastbetrieb nur begrenzt möglich ist.

Mit der Bereitstellung von zwei Schnellladestation an einer ersten Elektrobuslinie durch die Stadt Aachen könnte dieser Testbetrieb dauerhaft und reell erfolgen. Die Ladestationen sollten wie die Unterwerke beim Campusbahnprojekt auch andere Elektromobile wie Pedelecs, E-CarSharing-Fahrzeuge, E-Taxis oder Pendlerfahrzeuge mit Strom aus regenerativen Energiequellen versorgen und können damit nach erfolgreichem Abschluss des Testbetriebes Vorbild für weitere Elektromobilitätsstationen in Aachen werden. 

Ulla Griepentrog
Fraktionssprecherin

Ratsantrag als PDF

Suche