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24.09.2012

Saubere Stadt

Ratsantrag

 

Die Fraktionen von CDU und GRÜNEN beantragen, im Rat der Stadt Aachen folgenden Beschluss zu fassen:

Der Rat der Stadt Aachen beauftragt die Verwaltung eine groß angelegte Kampagne zum Thema "Saubere Stadt" für das nächste Jahr vorzubereiten und umzusetzen.

Begründung

Mit qroßem Engagement unterstützen Rat und Verwaltung das Programm "Sauberes Aachen". Auch vielen Bürgerinnen und Bürger ist das Erscheinungsbild der Stadt ein wichtiges Anliegen, wie der hohe Zuspruch bei der Aktion Frühjahrsputz zeigt.

Dieses Engagement soll mit einer groß angelegten Kampagne, die sich am Vorbild der erfolgreichen Kampagne "Keine Kleinigkeit" aus Wien orientieren könnte, unterstützt werden. (http://www.wien.gv.at/umwelt/ma48/sauberestadt/keine-kleinigkeit.html) In der Aachener Kampagne sollten folgende Punkte enthalten sein:

• Werbekampagne mit Kinospots, Plakaten, Citylights, Infoscreens, Anzeigen im Internet und in den Printmedien, die ein Bewusstsein für die Problematik schaffen und auf die Verantwortung eines jeden Einzelnen hinweisen.

• Gezielte Maßnahmen gegen Verschmutzungsschwerpunkte (Bushaltestellen, "dunkle Parkecken", Brücken, etc.)

• Ausbau des Serviceangebots der Stadt zum Beispiel durch
o die Einrichtung von Ausgabestellen für Hundekotentsorgungsbeutel in Verwaltungsgebäuden (Bezirksämter, Bürgerservice und andere Verwaltungseinrichtungen) sowie in Geschäften in der Nähe von Grünflächen analog zur Verteilung der gelben Säcke.
o das Erstellen eines interaktiven Stadtplans, in dem die öffentlichen Altstoffsammelbehälter, Recyclinghöfe und Schadstoffsammelstellen, und öffentliche WC-Anlagen übersichtlich aufgeführt werden.
o das Aufstellen von Zusatzmülleimern während der Grillsaison und Ausstattung der öffentlich gekennzeichneten Grillplätze mit zur Entsorgung von Asche geeigneten Behältnissen.
o das probeweise Aufstellen von Pfandringen an Abfallsammelkörben und Aschern an ausgewählten Innenstadtstandorten.

• Übertragung von sogenannten Waste Watcher - Aufgaben auf das städtische Ordnungspersonal. Die Waste Watcher müssen befugt sein, Abmahnungen auszusprechen und Ordnungsgelder zu verhängen. Im Vordergrund ihrer Tätigkeit sollte allerdings Aufklärung und Sensibilisierung für eine höhere Eigenverantwortung der Aachenerinnen und Aachener stehen.

• Erarbeitung von Maßnahmen, die eine bessere Verfolgung und Ahndung von Zuwiderhandlungen ermöglichen.

• Einbindung der Bürgerinnen und Bürger z.B. durch Mitmach-Aktionen oder Wettbewerbe.

Das Ziel ist eine saubere Stadt.

Ulla Griepentrog, Fraktionssprecherin GRÜNE
Harald Baal, Fraktionsvorsitzender CDU


Ratsantrag als PDF

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