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20.05.2014

Aachen an einem Tisch!

Nomen est Omen? „Wolke“ – der Name der Kölner Band, die am Sonntag beim Frühstücksfest der Aachener GRÜNEN am Frankenberger Park aufspielte, war zum Glück kein böses Vorzeichen: Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich etwa 400 Bürgerinnen und Bürger nicht nur aus dem Frankenberger Viertel, um gemeinsam mit den GRÜNEN aus Stadt und Städteregion Kaffee, Brötchen, entspannte Musik und gute Gespräche zu genießen.

„Aachen an einem Tisch – das ist das Motto dieser Veranstaltung, und wir freuen uns, dass tatsächlich sehr viele Menschen an diesem Vormittag an unserer Frühstückstafel Platz genommen haben!“ begrüßte Parteisprecherin Katrin Feldmann die zahlreichen Gäste.

Dabei waren es eben nicht nur die „Immergrünen“, sprich politisch engagierte Menschen, sondern eine bunte Mischung aus Jung und Alt, mit und ohne Kinder, zufällige Spaziergänger und etliche Anwohnerinnen und Anwohner, die die Gelegenheit nutzten, um mit der Nachbarschaft in Kontakt zu kommen.

„Eine tolle Sache, um mal die Leute aus dem Viertel näher kennen zu lernen“, meinte eine ältere Dame, die den Trubel um sich herum sichtlich genoss. „So etwas sollte man viel öfters veranstalten!“

Das „grüne Wohnzimmer“

Der Ort der Veranstaltung an der Bismarckstraße war bewusst gewählt, ist das Frankenberger Viertel doch traditionell so etwas wie das „grüne Wohnzimmer“ der Partei. „Wir wollen weiter gemeinsam mit den Menschen, die hier leben, das Viertel entwickeln und seine ganz eigene, lebensfrohe Atmosphäre erhalten“, sagt Elisabeth Paul, selber „Frankenbürgerin“ und GRÜNE Städteregionsrats-Kandidatin.

„Bürgerinitiativen wie die zur Renovierung und Umgestaltung der Frankenberger Burg zeigen uns, dass die Menschen aktiv mitgestalten wollen – das unterstützen und fördern wir natürlich! Ich bin selbst Mitglied in dieser Initiative und finde es toll, wie viel Aktivität und Energie hier in diesem Stadtteil in gute Projekte umgesetzt wird.“

Miteinander statt Reglementierung

Eines dieser Projekte, das für die GRÜNEN von großer Bedeutung ist, ist der Fortbestand des Musikbunkers und der Erhalt der heterogenen und sehr kreativen Kulturszene in Aachen.

„Die Clubszene in Aachen braucht Raum und Platz, um sich weiter entfalten zu können“, meint Gisela Nacken, GRÜNE OB-Kandidatin und Baudezernentin der Stadt. „Deshalb sind wir unbedingt für den Erhalt der Bunker an der Goffart- und Junkerstraße und setzen uns weiter aktiv für die freie Kultur ein.“

Ganz wichtig sei es, ein offenes Klima für Kultur zu schaffen. Statt Bürokratie und Reglementierung müssten gemeinsam Wege gefunden werden, dass Kultur sich entwickeln und gelebt werden kann – in gutem Miteinander mit den Anwohnerinnen und Anwohnern.

Volle Tafel, bestes Wetter, viele gute gelaunte Menschen und entspannte Musik von „Wolke“. Das ist das Fazit des Sonntagsfrühstücks – auf den Punkt gebracht.

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