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06.06.2012

Nein zum Betreuungsgeld! Ja zu echter Wahlfreiheit!

Der von der Bundesregierung vorgelegte Gestzesentwurf zur Einführung eines Betreuungsgeldes bestätigt unsere schlimmsten Erwartungen: Das Betreuungsgeld ist tatsächlich als reine Anti-Kita-Prämie geplant. Das Geld bekommt, wer sein Kind nicht in öffentlich geförderter Kinderbetreuung betreuen lässt. Dabei ist eine Prämie, die Kinder aus frühkindlichen Bildungseinrichtungen und Mütter vom Arbeitsmarkt fernhält, absurd, widersinnig und verfassungsrechtlich bedenklich. Für die GRÜNE Bundestagsfraktion ist klar: Die geschätzten 1,2 Milliarden Euro, die das Betreuungsgeld jährlich kosten wird, gehören sinnvoll in den Ausbau und die Qualität frühkindlicher Bildung investiert!

Die GRÜNEN unterstützen deshalb gemeinsam mit vielen Parteien und Verbänden den Aufruf, das Betreuungsgeld abzulehnen und das Geld in den Ausbau von Kitas zu stecken. Unter neinzumbetreuungsgeld.de können Sie den Aufruf mit unterzeichnen.

In diesem Aufruf fordern wir gemeinsam die Bundesregierung und die sie tragende Koalition von CDU, CSU und FDP auf, das Betreuungsgeld abzulehnen und stattdessen mehr Geld in den Ausbau von qualitativ hochwertigen Kindertageseinrichtungen zu investieren.

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