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30.09.2010

Schulentwicklung in Aachen: Noch ein guter Vorschlag

© Manfred Jahreis / pixelio.de

Ulla Griepentrog, die schulpolitische Sprecherin der GRÜNEN, begrüßt die Ergebnisse des Zweiten Runden Tisches (28.10.10) zur Schulentwicklungsplanung:

„Hanno Bennemann, der Schulleiter der David Hansemann Realschule, hat am Runden Tisch deutlich gemacht, dass er sich durchaus vorstellen kann, aus der David Hansemann Schule eine Gesamtschule zu entwickeln. Ich freue mich, dass sich ein Schulleiter aktiv und lösungsorientiert an der Schulentwicklungsplanung beteiligt. Ich finde dies ist ein ungewöhnlicher und mutiger Vorschlag. Damit gibt es neben dem Kronenberg einen zweiten Standort für eine neue Gesamtschule in Aachen. Die Verwaltung muss jetzt genau die mögliche Realisierung prüfen...“


CDU und GRÜNE hatten Anfang September gemeinsam mit der SPD per Ratsantrag die Errichtung einer vierten Gesamtschule (wir berichteten) in Aachen gefordert. Angedacht als möglicher Standort war das Gelände der Grund- und Hauptschule Kronenberg. Einhergehend mit der Gründung der Gesamtschule sollten die Hauptschulstandorte in Aachen reduziert und das Angebot an Realschul- und Gymnasialplätzen überprüft werden. Der Ratsantrag von CDU, SPD und GRÜNEN wurde am Runden Tisch mit Schulleitern, Verwaltung, Elternvertretern und den schulpolitischen Sprechern alle Fraktionen diskutiert.

Ulla Griepentrog:

„Die Arbeitsweise der „runden Tische“ mit allen Schulleiter/innen ist schwierig und aufwendig, aber es schafft eine Transparenz in der Diskussion, die neu ist und Qualität hat. Es ist nun die Aufgabe der Verwaltung die verschiedenen Vorschläge zu prüfen. Die Ergebnisse der Prüfung werden im Schulausschuss am 28.10.10 vorgestellt. Dann werden wir uns beraten und für einen Gesamtschulstandort entscheiden einhergehend mit der Reduzierung anderer Schulstandorte.“

Bereits am 12.07.2010 hatte es einen Runden Tisch zur Überarbeitung der Schulstruktur in Aachen gegeben. Zu diesem Runden Tisch wurden die Leiter bzw. Leiterinnen und die Schulpflegschaftsvorsitzenden der Haupt-, Real- und Gesamtschulen eingeladen. Auf die Einladung der Gymnasialleiter und deren Schulpflegschaftsvorsitzenden wurde zu diesem Zeitpunkt verzichtet, da der Kreis der Gesprächsteilnehmer nicht zu groß werden sollte. Da die Beratungen des Runden Tisches zu keinem endgültigen Ergebnis geführt haben und vielfach die Einbeziehung der Gymnasien in die Diskussion gefordert wurde, wurde damals eine weitere Sitzung des Runden Tisches für den 28.09.2010 terminiert.

Foto: ©Manfred Jahreis / pixelio.de

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