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04.04.2014

Klärschlamm aufbereiten, Rohstoffe rückgewinnen

Das Wort ruft zwar zunächst keine besonders angenehmen Assoziationen hervor, könnte aber an dieser Stelle den Weg weisen:
„Klärschlamm“ soll die Auslastungsprobleme der MVA Weisweiler lösen.

Der Aufsichtsrat der AWA Entsorgung GmbH hat sich in seiner letzten Sitzung mit der Frage auseinandergesetzt, wie einer Unterauslastung der Müllverbrennungsanlage in Weisweiler, die ab 2018 drohen könnte, entgegengewirkt werden kann. Eine Lösung kann in einer engen Kooperation mit dem Wasserverband Eifel-Rur (WVER) liegen, der große Mengen Klärschlamm in der MVA entsorgen könnte.

Jochen Luczak, GRÜNER Ratsherr und Sprecher im Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz der Stadt Aachen, meint dazu: „Diese Lösung wäre ein doppelter Gewinn, denn wertvolle Rohstoffe aus Klärschlamm zu gewinnen hilft gleichzeitig, Klarheit über die Auslastung der MVA zu erhalten.“

Bei der Suche nach einer guten Lösung ziehen alle Beteiligten inklusive der Entscheidungsgremien an einem Strang: „Die Menschen haben einen Anspruch auf bezahlbare und umweltfreundliche Abfallentsorgung. Dafür wollen wir sorgen! Den erkennbaren Willen aller Kommunen zu einer verlässlichen und umweltfreundlichen Klärschlammentsorgung begrüßen wir sehr“, so Jochen Luczak.

Beim WVER fallen pro Jahr ca. 100.000 Tonnen Schlamm an. Bereits seit längerem spielt der Aufsichtsrat diverse Alternativen, u.a. auch die der Entsorgung von Klärschlamm, durch. Auslöser solcher Überlegungen sind die auslaufenden Verträge zwischen der EGN und der AWA.

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