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01.10.2015

Printen und Photonics, CHIO und Clusterforschung

Studierende vor dem Hauptgebäude der RWTH am Templergraben (Foto: U. Placzek)

Aachen will sich in Zukunft deutlich stärker als Wissenschaftsstadt positionieren, so der Plan der Stadtverwaltung für 2016. Das ist wichtig, finden die GRÜNEN und unterstützen die Verwaltung in dem Vorhaben mit konkreten Anträgen. Vernetzung muss besser werden, auch über ein „Wissenschaftsjahr 2016“ hinaus. Aachen braucht ein „Netzwerk Wissen“.

Die Aachener Hochschulen sind – in der Wahrnehmung der Aachener und im Leben und Arbeiten von Hochschulangehörigen und Studierenden – Inseln in der Stadt. Die Initiative, das Marketing im Jahr 2016 auf das Thema Wissenschaft zu fokussieren, kann deshalb nur begrüßt werden. Aachen ist nicht nur Printen, CHIO und Weihnachtsmarkt, sondern ebenso Photonics, Clusterforschung und Werkzeugtechnik.

Doch ein „Jahr der Wissenschaft“ im nächsten Jahr kann nur der Anfang sein für einen verbesserten Dialog und eine institutionalisierte bessere Zusammenarbeit zwischen Stadt und Hochschule. Einer Wissenschaftsstadt muss es gelingen, das vorhandene Wissen mit den verschiedensten Bereichen der Stadtgesellschaft dauerhaft zu vernetzen. Anhand konkreter Projekte kann der gegenseitige Nutzen für Hochschulen und Stadt am ehesten sichtbar und dauerhaft erfahrbar werden. In diesem Sinne unterstützt die GRÜNE Fraktion die Initiative der Verwaltung mit einer ganzen Reihe konkreter Anträge zu den Themen:

  • „Reallabor“ Stadt – Forschung und Entwicklung aktiv unterstützen
  • Mit Newsletter „Wissenschaft und F&E“ für Hochschulen werben
  • Schaufenster für Forschung und Entwicklung entwickeln
  • „Semesterticket Kultur“ für Aachener Studierende einführen
  • Aachener Hochschulen stärker touristisch vermarkten
  • Treffpunkt Bildung schaffen

» Zu den Ratsanträgen „Netzwerk Wissen“

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