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29.10.2010

Premiere für Kommunales Kino in Aachen

Mit einer ausverkauften Aufführung von Fitz Lang Stummfilmklassiker „Metropolis“, live am Klavier begleitet mit der Original-Filmmusik, präsentierte sich das neugegründete „Netzwerk kommunales Kino Aachen“ am 26. Oktober 2010 zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit. Den Anstoß zur Bildung des Netzwerks gab 2009 ein Antrag der GRÜNEN.

Hermann Josef Pilgram, grüner Ratsherr und Mitglied im Kulturausschuss:

Ziel unseres Antrags mit dem Titel „Kommunales Kino“ für Aachen war es, das Potenzial von städtischen Räumen für Filmaktivitäten zu prüfen und diese aktiv für ein „kommunales Kino“ zu nutzen. Leider zeigte die Prüfung, dass ein kommunales Kino an einem festen Ort zurzeit aus finanziellen und räumlichen Gründen nicht realisiert werden kann. Damit war die Idee des kommunalen Kinos aber nicht gestorben. Die Volkshochschule griff sie auf und entwickelte ein Konzept für ein Netzwerk der vielen Aachener Filminitiativen.


„Netzwerk kommunales Kino Aachen“

Ein gutes Jahr dauerte es, bis dieses Netzwerk geknüpft war. Mitglieder sind das Deutsch-Französische Kulturinstitut, das Evangelische Erwachsenenbildungswerk, die Evangelische Stadtakademie, Filmraum West, das Filmstudio an der RWTH, Kaleidoskop, der Kulturbetrieb der Stadt Aachen, das Ludwig Forum und die Volkshochschule Aachen. Die VHS übernimmt auch die Koordination.

Alle diese Initiativen und Institutionen haben sich unter dem Motto "Andere Filme anders zeigen" zusammengefunden. Sie präsentieren besondere Filme an besonderen Orten, veranstalten ausgewählte Filmreihen und zeigen Meilensteine der Filmgeschichte. Und sie stellen ihre umfassende Kompetenz zum Thema Film in Vorträgen, bei Vorstellungen für Schulklassen und für Zielgruppenprogramme zur Verfügung.

Internetplattform filmnetz.ac

Ein erster gemeinsamer Erfolg des Netzwerks ist eine Internetplattform, auf der die Mitglieder des Netzwerkes ihre Programme präsentieren. Filmnetz.ac bietet einen aktuellen Überblick über das Aachener Filmangebot jenseits der Mainstreams.

Aber auch das gemeinsame Ziel, ein richtiges „Kommunales Kino“, wird nicht aus den Augen verloren.


Links:
Website Filmnetz
GRÜNER Ratsantrag

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