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28.09.2015

Stärkerer Dialog mit „freier Kultur“

Abseits von den gut etablierten städtischen Kultureinrichtungen (hier: Theater Aachen) hat Aachen eine vielfältige freie Kulturszene, die es zu unterstützen und zu fördern gilt.

Die freie Kulturszene in Aachen ist – abseits von städtischen und institutionalisierten Einrichtungen – vielfältig, kreativ und wird leider von Politik und Verwaltung oft nicht ausreichend beachtet, geschweige denn gefördert. Seit langer Zeit setzen die Aachener GRÜNEN sich für eine intensivere und bessere Vernetzung der städtischen Kulturpolitik mit den zahlreichen freien Initiativen in der Stadt ein.

Zuletzt hatten die GRÜNEN Kulturpolitiker im Frühjahr konkret angeregt, den Kontakt zu einem wichtigen Akteur in der freien Kulturszene, dem Verein „Macht mal Lärm“, zu intensivieren. Mit Erfolg, denn im morgigen Betriebsausschuss (BA) Kultur kommt die Initiative endlich zum Zuge und stellt sich vor. „Macht mal Lärm“ fordert bessere Bedingungen für die Kulturschaffenden in Aachen; dazu gehören eine dauerhafte und verlässliche Förderung von freier Kultur genauso wie eine bessere Vernetzung und ein intensivierter Dialog zwischen freier Szene und Ansprechpartnern in Verwaltung und Politik.

Aida Beslagic, kulturpolitische Sprecherin der GRÜNEN Ratsfraktion: „Wir möchten einen dauerhaften, konstruktiven Dialog zwischen den engagierten Menschen von „Macht mal Lärm“ und anderen Vereinen aus der freien Szene einerseits und der Verwaltung und Kulturpolitik andererseits etablieren. Aus diesem Dialog kann dann sehr viel Neues und eine lebendige Kooperation entstehen. Die freie Kulturszene bereichert Aachen ungemein und bietet sowohl den Bürgerinnen und Bürgern als auch den Gästen dieser Stadt vielfältige kulturelle Erlebnisse und Erfahrungen abseits der etablierten Einrichtungen.“

Hermann Pilgram, GRÜNER Ratsherr und Mitglied im BA Kultur, ergänzt: „Der Ruf nach Unterstützung der freien Kulturszene war vor der Wahl 2014 bei nahezu allen Parteien sehr laut, die Szene hat einige Wochen lang viel Aufmerksamkeit gefunden. Einen wirklichen Fortschritt gibt es allerdings bis heute nicht in der Sache. Wir haben das Thema nun noch einmal auf die Tagesordnung geholt, damit an konkreten Lösungen gearbeitet wird. Es muss nicht immer um finanzielle Hilfen von Seiten der Stadt gehen. Auch die Bereitstellung von Räumen, Vermittlung von Kontakten, das Zusammenbringen bestimmter Akteure und vor allem ein kontinuierlicher, konstruktiver Austausch kann enorm hilfreich sein.“

 

 

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