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16.08.2017

Krugenofen: Sicherheit muss erste Priorität haben

Machten gemeinsame Presse zum Thema Sicherheit am Krugenofen: Harald Siepmann (LINKE), Wilfried Fischer (GRÜNE), Matthias Achilles (Piraten).

GRÜNE, LINKE und Piraten setzen Krugenofen auf die Tagesordnung. Gemeinsame Presseerklärung zum Thema.

Der Krugenofen ist eine wichtige Verkehrsader: Bei einer Verkehrserhebung im Januar 2014 wurden an einem Tag über 15.000 Fahrzeuge und 500 Radfahrer gezählt. Dazu kommen noch knapp 230 Busse.

Dennoch wurden dort beim großen Umbau 2015 keine Schutzstreifen, sondern Parkplätze markiert: „Man hat auf eine Gesetzesänderung spekuliert, nach der man auf einer Bundesstraße eine Tempo-30-Zone einrichten kann“, erläutert Matthias Achilles (Piraten), „Die Möglichkeit wird es in absehbarer Zeit nicht geben, somit müssen die 35 Parkplätze auf der westlichen Seite für die Sicherheit der Radfahrer weichen.“

„Wir machen das nicht, um irgendwen zu ärgern“, ergänzt Wilfried Fischer (GRÜNE). „Die Straße ist so schmal, dass Autofahrer*innen dazu verleitet werden, Fahrräder viel zu eng zu überholen.“

Nicht nur das Überholen soll einfacher werden. „Derzeit wird die Straße an einigen Stellen verschwenkt“, erläutert Harald Siepmann (LINKE). „Bei durchgehenden Schutzstreifen verläuft auch die Fahrbahn gerader und der Verkehr kann wesentlich besser fließen.“

Um nicht noch mehr Zeit zu verlieren, haben GRÜNE, LINKE und Piraten beantragt, das Thema bereits im September in Mobilitätsausschusses und Bezirksvertretung Aachen-Mitte zu beraten und noch in diesem Jahr die Markierungen aufzubringen.

» Sicherheit am Krugenofen

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