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24.11.2014

Was macht eigentlich .... die Windenergie in Aachen?

Bei der Auswahl geeigneter Standorte für die Errichtung von Windrädern hat die Stadt Aachen in einem mehrstufigen Prozess die Standorte Münsterwald und Aachener Norden ausgewählt.

Alle Standorte wurden hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Menschen (Schall, Infraschall, Schlagschatten), Tiere (insbesondere Vögel und Fledermäuse) und auf Wald, Landschaft, Landschaftsbild und andere Aspekte der Umwelt ausgiebig und aufwändig untersucht.

Im Ergebnis können insgesamt elf Windanlagen errichtet werden. Im Münsterwald werden es sieben Windenergieanlagen sein, im Aachener Norden vier. Mittlerweile liegen der Stadtverwaltung die Anträge auf Errichtung der Anlagen vor.

Der Zeitplan für die nächsten Genehmigungsschritte sieht vor, dass in den ersten Wochen des nächsten Jahres die Bekanntmachung erfolgt und die Unterlagen öffentlich ausgelegt werden. Nach Ablauf der Einwendungsfrist, die sechs Wochen beträgt, werden die Einwendungen geprüft und abgewogen. Mit einem rechtskräftigen Bescheid ist in der 32. Kalenderwoche 2015 zu rechnen.

Das bedeutet, dass bei einem positiven Bescheid die Errichtung der Anlagen ab August 2015 beginnen kann.

„Mit den geplanten elf Windrädern – sieben im Münsterwald und vier im Aachener Norden – können ca. 30.000 Aachener Haushalte ganzjährig mit Strom versorgt werden“, erläutert Sabine Göddenhenrich, umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN in Aachen, die Bedeutung, die die Windkraft für Aachen hat. „Das entspricht einer Einsparung von CO² in einer Größenordnung von 46.000 bis 60.000 Tonnen pro Jahr!“

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