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29.01.2013

Ein Park fürs Suermondtviertel

In der Innenstadt entsteht auf Initiative von CDU und GRÜNEN ein neuer Stadtpark.

Kleine Grünflächen mit Aufenthaltsqualität in der Innenstadt sind wie Ruheoasen und haben insbesondere für die Anwohner einen Naherholungswert. Deswegen ist es um so erfreulicher, dass die in der Aachener Innenstadt an der Ecke Richardstraße / Gottfriedstraße vorhandene Grünfläche um mehr als 2000 qm vergrößert werden soll und somit ein kleiner Stadtpark von über 6500 qm entstehen kann.
 
Michael Rau, planungspolitischer Sprecher der Grünen:

„Es kommt nicht so oft vor, dass Planungspolitiker kein Bauprojekt, sondern ein Grünprojekt in der Innenstadt vorstellen. Aber ich freue mich sehr, dass wir an dieser Stelle nicht bauen, sondern eine größere Grünfläche für Bürger schaffen werden.“

CDU und GRÜNE haben einen Ratsantrag formuliert, in dem sie Verwaltung auffordern, eine Konzeption für eine Parkanlage an dieser Stelle zu entwerfen.

Michael Rau weiter:

„Das Harscamp- und Suermondtviertel ist ein beliebtes, aber auch hochverdichtetes Wohnviertel. Demnächst geht der Bau der Kaiserplatzgalerie los, das wird eine Belastung für die Anwohner. Deswegen ist es gut und folgerichtig, wenn vor Ort im Viertel ein Stück Ausgleich geschaffen wird.“

Mittel für den Park sind vorhanden – die Planung kann beginnen

Zusätzliche Haushaltsmittel für die Gestaltung des Parks werden nicht gebraucht. Gelder aus den Ausgleichsabgaben, die bei zusätzlicher Bebauung und Versiegelung von Flächen in einen Topf eingezahlt werden müssen, können für diese geplante Maßnahme genutzt werden.

Michael Rau zu den weiteren Schritten:

„Ich denke 2013 wird geplant und 2014 wird gepflanzt. Ich kann mir gut vorstellen, dass die in zweiter Reihe, hinter der strassenbegleitenden Bebauung an der Wilhelmstrasse, liegenden und zum Teil ungenutzten ehemaligen Gewerbebauten zum Park hin geöffnet werden können und hier neuer innerstädtischer Wohnraum entstehen kann.“


Bundesligataugliche Sporthalle an der Neuköllnerstraße

Ursprünglich war geplant, an der Stelle des zukünftigen Parks eine Turnhalle für die benachbarten Berufskollegs zu bauen, die so konzipiert würde, dass sie auch von den Alemannia-Volleyballerinnen als Bundesligaverein genutzt werden könnte. Die Städteregionsverwaltung, als Trägerin der Berufskollegs, und die Verwaltung der Stadt Aachen haben sich letztlich gegen den Bau dieser Innenstadtturnhalle ausgesprochen.

Michael Rau:

„Sicher ist auch dem Sportbedürfnis der Schüler und Schülerinnen der Berufskollegs  Rechnung zu tragen.  Das vorhandene Grundstück ist jedoch zu klein und es ist richtig, sich hier für den Erhalt und die Ausweitung einer innerstädtischen Grünfläche zu entscheiden.“

Ungeklärt war etwa, wo die Besucher eines Bundesliga-Spiels der Volleyballerinnen parken sollten. Zudem stehen auf dem zukünftigen Parkgebiet viele alte Bäume, die der Halle hätten weichen müssen.

Michael Rau:

„Den Wunsch der Volleyballerinnen in Aachen eine bundesligataugliche Halle zur Verfügung zu haben, haben wir aber nicht aus den Augen verloren. Die Sporthalle des Berufskollegs Neuköllnerstraße benötigt ein neues Dach. Im Zuge der Sanierung wird nun untersucht, ob das Dach erhöht werden kann, um damit die vorgeschriebenen Höhenmaße zu erreichen.  Parkplätze sind an der Neuköllnerstraße genug vorhanden.“

Der Planungsausschuss wird im Februar oder März über den Antrag von CDU und GRÜNEN beraten.

Bericht in der WDR Lokalzeit Aachen zum geplanten Park 

(Start bei Minute: 10.30)

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