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04.05.2021

Ein Mobilitätskonzept für Haaren

Die Fraktionen von GRÜNEN, CDU und SPD beantragen für die Sitzung der Bezirksvertretung Haaren/Verlautenheide am 05.05.21 die Erarbeitung eines umweltverträglichen, zukunftsfähigen Mobilitätskonzeptes für den Stadtteil.

Vor einer konkreten Planung sollen verschiedene Daten erhoben werden wie z.B.

  • Wie hoch ist die Verkehrsbelastung im Bezirk Haaren gegenwärtig (PKW, LKW, ÖPNV, Fahrräder, Fußgänger*innen) und wie wird der Verkehr geführt?
  • Wie stark wird der Bezirk durch Schleich-und Durchgangsverkehre belastet?
  • Wie ist der Verkehrsraum aktuell aufgeteilt?
  • In welcher Form wird bestehender privater und öffentlicher Parkraum momentan genutzt und wie kann dieser Parkraum in das Konzept eingebunden werden?
  • Wo wird die Notwendigkeit einer Neuaufteilung des Verkehrsraum zugunsten von Sicherheit und Komfort von Fußgänger*innen und Radfahrer*innen insbesondere im Hinblick auf die geplante Radvorrangroute gesehen?
  • Wie sollte die Routenführung der geplanten Regio-Tram aussehen, damit sie Verbesserungen für den ÖPNV von und nach Haaren mit sich bringt?

und einige mehr.
Auch ist eine Bürger*innenbeteiligung vorzusehen.

Haaren ist von Autobahnen umgeben und von mehreren Hauptverkehrsachsen durchschnitten was zu einer starken Belastung durch Staus, Lärm und Abgase für den Bezirk, sowie zu Konfliktsituationen v.a. zwischen MIV und LKW-Verkehr auf der einen Seite und Fußgänger*innen und Radfahrer*innen auf der anderen Seite führt. Der Stadtteil ist sowohl von Anliegerverkehren als auch von starkem Durchgangsverkehr betroffen. Eine Analyse der Parkraumbewirtschaftung und Parkplatznutzung soll klären, wer wo, wie lange und zu welchem Zweck parkt. Es sind viele Aspekte, die hier eine verkehrliche Rolle spielen und bedacht werden müssen.

Das Mobilitätskonzept soll ökologische Aspekte stark in den Vordergrund stellen und zukunftsfähig sein. Es ist an der Zeit, dass es weniger Lärm und Abgase gibt und der bestehende öffentliche Raum gleichmäßig auf alle Verkehrsteilnehmenden aufgeteilt wird und gleichzeitig die Schwächeren schützt.

Vom Straßenraum zum Lebensraum: Der durch eine Umverteilung von Flächen neu gewonnene Platz sollte nachhaltig genutzt werden, damit sich Haaren zu einem attraktiven, lebenswerten Stadtteil weiterentwickeln kann, so das Anliegen der Antragsteller für Haaren.

 

 

 

 

 

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