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03.05.2021

Bericht aus der Sitzung der BV Laurensberg

Die GRÜNE Bezirksbürgermeisterin in Laurensberg Petra Perschon berichtet aus der letzten Sitzung der Bezirksvertretung am 28.04.2021

  
Die Sitzung war zweigeteilt, in einen öffentlichen Informationsteil mit Bürger*innenfragestunde und Fachberichten aus der Verwaltung und einen ebenfalls öffentlichen Teil mit Anwesenheit der Mitglieder der BZV im Pressezentrum des ALRV.

1. Sachstandsbericht Städtisches Spielplatzkonzept 
 
Frau Buchkremer, Fachbereich Umwelt, stellte die umfangreiche Studie über die Aachener Spielplätze mit den Schwerpunkten der Versorgungssituation, der qualitativen Ausstattung der Spielplätze und der zukünftigen Konzeptentwicklung in unserem Stadtbezirk vor. 
Mit 6 qm Spielfläche pro Kind liegt Laurensberg im unteren Mittelfeld der Versorgung. Bei der Ausstattung und Qualitätsanalyse liegen wir im mittleren Bereich, wobei bei 24 Plätzen wenig Verbesserungsbedarf besteht, die Plätze Schlottfelder Straße, Süsterau Tittardsfeld und im Neubaugebiet "Sandhäuschen" allerdings saniert werden müssen. In Vetschau, wo es nur einen Platz gibt, hat sich eine Bürgerinitiative gebildet, die eine umfangreiche Aufwertung des Platzes für Kinder und Jugendliche fordert. Es soll eine Arbeitsgruppe mit der Bürgerinitiative, Bezirksvertreter*innen und mit Kindern und Jugendlichen aus Vetschau ins Leben gerufen werden, um mit Hilfe der Bezirksvertretung eine möglichst schnelle Umsetzung der Pläne zu erreichen.

2. Planung und Aufstellung von Fahrradbügeln in Aachen Laurensberg im 1. Quartal 2021 

In diesem Quartal sollen in Laurensberg an 22 Standorten 41 neue Fahrradbügel aufgestellt werden. Die neuen Standorte sind alle von Bürger*Innen ausgesucht und vorgeschlagen worden. Die Vorschläge konnten über eine Webseite bei der Stadt Aachen gemacht werden.

3. Bearbeitung der Bürgerproteste gegen die Rodung der Bachaue am Wildbach in Alt-Laurensberg 
 
Der städtische Baumschutzbeauftragte Herr Haak erläuterte, dass mehrere Pappeln und Weiden (nicht geschützte Bäume) sowie zwei Ahornbäume (geschützte Bäume) vom Grundstückseigentümer entfernt worden seien, da sie auf seinem Privatgrundstück gestanden hätten. Die Pappeln und Weiden konnten ohne Genehmigung entfernt werden, für die Ahornbäume musste eine Genehmigung vom Umweltamt erteilt werden, da durch Wurzelschädigung beim Entfernen der anderen Bäume und durch veränderte       Luftströmungen in der nach der Fällung nicht mehr vollständigen Baumgruppe eine Gefährdung der Umgebung durch die verbliebenen zwei Ahornbäume entstanden war. In der Diskussion zeigte sich, dass dieser unzufriedene Zustand bei der Bewilligung von Baumfällungen nur über eine kommunale Erweiterung der Baumschutzsatzung zu verändern ist in der z. B. Pappeln und Weiden ebenfalls als geschützte Bäume ausgewiesen werden, vgl. Herzogenrath.

4. Beleuchtung der Pfarrkirche St. Laurentius 
 
Mit der ganzjährige Beleuchtung, die genauestens mit dem Umweltamt zum Schutz der Tiere, mit der Denkmalbehörde zum Schutz der historischen Mauern und auch mit der STAWAG geplant und in ein schlüssiges Lichtkonzept gebracht wurde, soll Laurensberg ein sichtbares Wahrzeichen bekommen. Dr. Pichler erläuterte das Gesamtkonzept, dies wurde dankend und einstimmig von allen Fraktionen im anschließenden Meinungsbild angenommen.

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