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05.10.2020

Fahradparken in Aachen

9.138 gemeldete Fahrradbügel in fünf Monaten

Die Stadt Aachen hat im April 2020 die Meldeplattform „Radbügel für Aachen" ins Leben gerufen. Dort konnten Bürgerinnen und Bürger den Fachleuten der Stadt mitteilen, wo sie neue Fahrradbügel platziert haben wollen. An diesen Fahrradbügeln können Räder bekanntermaßen gut und relativ sicher abgestellt werden.

Bis Ende August 2020 konnten entsprechende Vorschläge über das Meldeportal eingebracht werden. Die erste Meldephase ist damit beendet. Die Stadt zieht eine erste positive Bilanz für diese Phase: In den zurückliegenden fünf Monaten haben rund 3.600 Besucherinnen und Besucher der Plattform 1.671 Meldungen abgegeben. Insgesamt haben sie 9.138 Bügelstandorte gemeldet. Die Verwaltung ist nun dabei, sich nach und nach alle Standorte anzuschauen und zu prüfen, ob dort Radbügel aufgestellt werden können.

Die Webseite „Radbügel für Aachen" bleibt online: https://radbuegel-aachen.de/meldungen. Interessierte können sich die gemeldeten Standorte also weiter anschauen. Außerdem können sie sich so über den Fortschritt der Überprüfung und Planung informieren. Die Meldeplattform wird regelmäßig aktualisiert.

Seit dem Radentscheid im November 2019 konnten bereits 250 Radbügel aufgestellt werden, 150 Radbügel sind aktuell ausgeschrieben, weitere 140 Radbügel befinden sich in Planung. Viele dieser Fahrradbügel sind in den Stadtbezirken Haaren, Verlautenheide und Eilendorf aufgestellt worden oder sind demnächst dort zu finden.

Die Stadt hat zudem ein Gutachten in Auftrag gegeben mit dem Ziel, ein Fahrradabstellkonzept für die Wohn- und Geschäftsviertel innerhalb des Alleenrings sowie für Teile Burtscheids und des Frankenberger Viertels zu erhalten. Die Bahnhaltepunkte sollen bei der Planung ebenfalls berücksichtigt werden. Letztlich soll das Konzept zeigen, wo dezentrale Anlagen und größere Fahrradparkhäuser sinnvoll im Stadtgebiet platziert werden können. Die Ergebnisse des Abstellkonzepts für Fahrräder werden voraussichtlich im Sommer 2021 den politischen Gremien vorgelegt.

Im Rahmen des Projekts „#AachenMooVe!" sind 22 Fahrradparkhäuser geplant, acht im öffentlichen Raum, acht an Verwaltungsgebäuden und weitere sechs auf Grundstücken in der Nähe von Betrieben. Aktuell werden die möglichen Standorte geprüft.

All diese Vorhaben zielen darauf ab, die Stadt Aachen in den nächsten Jahren mit neuen und sicheren Abstellanlagen für Fahrräder auszustatten.

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