Suche
16.11.2018

Luftreinhalteplan gegen die Stimmen der GRÜNEN beschlossen

Der Rat der Stadt Aachen hat am Mittwoch (14. November 2018) mit deutlicher Mehrheit, aber gegen die Stimmen der GRÜNEN und der Piraten, dem überarbeiteten Luftreinhalteplan für die Stadt Aachen zugestimmt.

Uns GRÜNEN gehen die vorgesehen Maßnahmen nicht weit genug, um tatsächlich möglichst schnell den giftigen Schadstoffanteil unter die EU-Grenzwerte zu bringen. Wir fordern kurzfristige Maßnahmen wie kostenloser ÖPNV an den Advents-Samstagen und weiter ein Konzept zur Entwicklung einer RegioTram, schnellere Umsetzung der Luftreinhalte-Maßnahmen durch externe Unterstützung.

Darauf wollte sich die Mehrheit nicht einlassen, sondern belässt es bei erhöhten Parkgebühren, Umrüstung der knapp 100 ASEAG Busse mit SCRT-Filtern, niemand weiß sicher, wann das erfolgen wird und im Nahverkehrsplan wird festgehalten, dass die ASEAG und ihre Subunternehmen nur noch Busse einsetzen dürfen, die mit Blick auf den Schadstoffausstoß stets den höchsten Qualitätsstandards entsprechen müssen.

Der Luftreinhalteplan ist seit Mitte Oktober öffentlich auf den Internetseiten der Bezirksregierung Köln und der Stadt Aachen abrufbar: www.bezreg-koeln.nrw.de und www.aachen.de/luftreinhalteplan. Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung können Interessierte ihre Anregungen und Ideen zum Luftreinhalteplan Aachen bis zum 29. November der Bezirksregierung Köln zukommen lassen: per Briefpost an die Bezirksregierung Köln (Dezernat 53, Zeughausstraße 2-10, 50667 Köln) oder per Mail: lrp@bezreg-koeln.nrw.de.

Nach den bisherigen Plänen der Bezirksregierung soll der neue Luftreinhalteplan für die Stadt Aachen vom 1. Januar 2019 an gelten.

Suche