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19.12.2019

Alle Spielplätze erhalten

Im letzten Umweltausschuss stand das neue Spielplatzkonzept auf der Tagesordnung, welches zwar beschlossen, aber nicht ausführlich diskutiert wurde. Es wird Anfang des kommenden Jahres im Kinder- und Jugendausschuss zur Entscheidung stehen und auf die Diskussion darf man gespannt sein, denn dieses neue Spielplatzkonzept beinhaltet Entscheidungen, die wir als GRÜNE nicht mittragen werden.

„Die Reihenfolge der Diskussion müsste anders sein, erst gehört sie in den Kinder- und Jugendausschuss, um für die Kinder zu entscheiden. Es  geht um Kinder und nicht nur um Grünflächen. Spielplätze sind als geschützte Flächen für Kinder unbedingt notwendig , daher ist es für uns nicht vorstellbar, dass 15 Spielplätze künftig als Grün- und Freiflächen genutzt werden sollen, also ihren Status als geschützte Spielfläche für Kinder verlieren, so Hilde Scheidt, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der GRÜNEN Ratsfraktion. Die errechnete Kostenreduktion von lediglich 30000€ im Gesamthaushalt, auf dem Rücken der Kinder, ist mit uns GRÜNEN nicht machbar. Spielflächen sind unersetzlich in der Stadt.

Das neue Spielplatzkonzept war für die GRÜNEN Hilde Scheidt, Melanie Seufert, Fraktionssprecherin und Wilhelm Depenbrock, Bezirksvertreter in Brand, Anlass zu einem Pressegespräch auf dem Spielplatz Stettiner Straße in Driescher Hof.
Dieser Spielplatz steht schon lange auf der Prioritätenliste des Kinder- und Jugendausschusses. Er ist nun nicht mehr auf Seite 1 des Konzeptes zu finden und somit in der Priorität nach hinten gerutscht, weil neue Maßstäbe zu Grunde gelegt wurden. „Dies ist für uns nicht nachzuvollziehen, gab es doch in der Vergangenheit hier Gespräche mit Eltern und Kindern die berechtigte Hoffnung geschürt, dass sich hier in Kürze etwas an Modernisierung tut“, ergänzt Melanie Seufert, ebenfalls Mitglied im Kinder- und Jugendausschuss.

„Es wird eine spannende Diskussion im kommenden Kinder- und Jugendausschuss und es soll dann im Sinne der kinderfreundlichen Stadt Aachen entschieden werden“, so Hilde Scheidt und betont, es sind die Kinder und ihre Eltern, die aus den Grün- und Spielflächen lebendige Orte der Begegnung  im Stadtteil machen.

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