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29.03.2022

Die 1000-Meter-Regelung verhindert den Windkraftausbau

Astrid Vogelheim, Elenor Kluttig, Horst Kluttig, Jöran Stettner, Oliver Krischer.

Durch die aktuelle Landesgesetzgebung können im Aachener Norden alte Windräder nicht durch neue ersetzt werden. Kritik kommt von den Grünen.

 

Erneuerbarer Strom für zusätzliche 25.000 Haushalte

 In Aachen Vetschau wird seit über 20 Jahren erneuerbarer Strom durch Wind erzeugt. Die Stadt Aachen und die Betreiber würden gerne die alten Anlagen durch neue ersetzen. Fünf leistungsstärkere Windräder können viermal so viel Energie erzeugen. Dadurch könnten 25.000 Haushalte mehr mit erneuerbarem Strom versorgt werden. Nach der aktuellen Landesgesetzgebung müssen Windräder jedoch einen Abstand von 1000 Metern zu Wohngebieten haben, darunter sind Genehmigungen nur mit komplizierteren Planungsverfahren möglich.„Die 1000-Meter-Regelung schafft Rechtsunsicherheit und hat konkret in Aachen dazu geführt, dass die laufenden Planungen verzögert wurden“, kritisiert Jöran Stettner, Umweltpolitiker der Grünen in Aachen. „Das erschwert das Repowering und den Ausbau von Windenergie.“

Ausbau der Windenergie muss vorangetrieben werden!

„Um unabhängig von russischen Energieimporten zu werden und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten muss hier dringend etwas geändert werden“, fordert Astrid Vogelheim, Landtagskandidatin der Grünen für Aachen Nord. „Wir könnten hier in Aachen schon viel weiter mit dem Ausbau der Windenergie sein. Die Stadt könnte mit den Planungen loslegen, Genehmigungen könnten schon da sein. Die Planungsverfahren müssen vereinfacht werden!“„Auf Bundesebene werden wir die Rechtsgrundlage für den Ausbau der Windenergie schaffen, „erläutert Oliver Krischer, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz. „In Aachen verhindert die schwarz-gelbe Landesregierung den Ausbau der Windenergie. Die 1000-Meter-Regelung ist unsäglich und muss abgeschafft werden!“

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