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12.04.2019

Ein wahrer Freund Europas

Als Europawahl-Kandidat steht Daniel Freund für die GRÜNEN Ziele: Klimaschutz, soziales und demokratisches Europa, Transparenz in der Wirtschaft und mehr Steuergerechtigkeit.

Let´s talk about EUROPE: Beim Aachener Pressegespräch am Donnerstag,  dem 11.4.19, gab es ein klares „Ja“ zu Europa von Daniel Freund, unserem Europakandidaten für die Region. Gemeinsam mit den Sprechern von Kreis- und Ortsverband Aachen, Alexander Tietz-Latz und Sebastian Breuer, stellte er die Wahlkampagne der GRÜNEN vor: Für ein ökologisches, demokratisches und soziales Europa.

Daniel ist geprägt vom Leben im Herzen Europas. Als Ur-Aachener mit ersten Auslandserfahrungen im Kindergarten im belgischen Raeren, als Erasmus-Student in Leipzig, Washington, Paris. Er arbeitet in Brüssel und zieht gemeinsam mit seiner italienischen Frau den kleinen Sohn viersprachig auf. „Ich bin überzeugter Europäer – überzeugt von einem Europa des Wandels, der Entwicklung – nicht des Stillstands. Dafür setzen wir GRÜNE uns in diesem Wahlkampf ein. Wir wollen die Wende – Klimawende, Mobilitätswende und Agrarwende – auch auf europäischer Ebene mit gestalten.“

Klimaschutz und Strukturwandel
Das zentrale GRÜNE Thema, der Klimaschutz, erfährt in diesem Europawahljahr noch einmal einen besonderen Aufwind: „Mit der sehr dynamischen Fridays-for-Future-Bewegung hat sich die junge Generation politisiert wie schon lange nicht mehr“, so Daniel. „Die Schüler*innen erinnern uns Erwachsene daran, wie sehr die Zeit drängt. Uns bleiben vielleicht noch 5-10 Jahre, um das Ruder herumzureißen. Die Europawahl am 26. Mai ist DIE Klimawahl.“

Mit Blick auf das Rheinische Braunkohlerevier, die größte CO2-Schleuder Europas, sagt er: „Der Strukturwandel bietet dieser Region eine große Chance, denn sie ist mit ihren Hochschulen, ihren wissenschaftlichen Instituten und Start-up-Unternehmen mit den Schwerpunkten Elektromobilität und Erneuerbare Energien enorm gut aufgestellt. Die Region kann eine Symbolregion für ganz Europa werden und zeigen, wie der Strukturwandel gelingt.“

Transparente Wirtschaft und soziales Europa
Als Leiter der Arbeit von Transparency International zu Transparenz und Korruption in der EU bedeutet ihm der Schutz von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, der Kampf gegen Korruption und für mehr Steuergerechtigkeit besonders viel. „Und bei all den Freiheiten für Wirtschaft und Kapital dürfen wir in Europa die Menschen nicht vergessen! Globalisierung, Automatisierung, Digitalisierung – diese Entwicklungen bereiten vielen Sorgen und machen ihnen Angst. Die Menschen müssen mitgenommen werden, die EU muss schützen und unterstützen: Indem Geld in Bildung investiert wird, in Infrastruktur, in Umschulungen und Fortbildungen, bei denen EU-Bürgerinnen und Bürger auf die neue Arbeitsmarktsituation vorbereitet werden.“

Glauben die Menschen noch an Europa?
„Mein Eindruck ist, dass die Menschen, insbesondere junge Leute, Europa inzwischen viel differenzierter wahrnehmen als noch vor ein, zwei Jahren. Bei den vielen Diskussionen an Schulen, an denen ich teilnehme, zeigt sich: Die Schülerinnen und Schüler äußern Kritik, haben auch viele Fragen, was Europa angeht. Aber sie verstehen, dass eine komplette Ablehnung der Europäischen Union keinen Sinn macht und rückwärts gewandt ist. Sie sehen, dass nur ein gemeinsames Europa ein starkes Europa sein kann und die großen Probleme unserer globalisierten Welt – Klimawandel, Kriege, Hungersnöte, Flüchtlingsbewegungen, den Rückzug in Kleinstaaterei – bewältigen kann.“

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