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13.10.2019

Waldspaziergang Hambacher Forst

Alle Wälder, Dörfer, Inseln bleiben!
Waldspaziergang und Pflanzaktion im Hambacher Forst
13. Oktober 2019
Treffpunkt: 11.30 Uhr Kieswerk Collas

Pflanzen statt Baggern - Pflanzaktion am Hambacher Wald während des Waldspaziergangs mit Michael Zobel und Eva Töller. Treffen an Collas Kies zwischen Buir und Morschenich.


HAMBI BLEIBT...bedroht!
Vor einem Jahr fand die rechtswidrige Räumung im Hambacher Forst statt. RWE will den Wald für den Braunkohleabbau roden. Durch einen Eilentscheid konnte die Rodung ausgesetzt werden, bis geprüft wird, ob der Hambacher Wald FFH-Schutzgebiet ist. Auch in diesem Winter darf im Hambacher Wald nicht gerodet werden. Doch die Atempause wird zur Durststrecke für den Wald.
RWE baggert im Eiltempo immer näher an den Wald und schafft damit Fakten bevor das Gericht urteilen kann. An manchen Stellen sind nur noch 50m Abstand bis zur Tagebaukante, wo vor einem Jahr noch 600m waren.
Doch jeder Meter ist ein Meter zu viel und bedroht das bereits angeschlagene Ökosystem des Waldes. RWE untergräbt damit alle schönen Worte der Landesregierung, der Kohlekommission und des Konzerns selbst, dass der Erhalt des Waldes „wünschenswert“ sei. Die Politik versagt im Angesicht der Klimakrise. Jetzt müssen wir handeln:

Pflanzen statt Baggern
Im Rahmen des Waldspaziergangs am 13. Oktober wollen wir mit einer Pflanzaktion auf die akute Bedrohung für den Hambacher Wald aufmerksam machen. Wie die Studie „Hambacher Forst in der Krise“ bestätigt, droht der Wald durch den Tagebau auszutrocknen. Deswegen werden wir mit dem Spaten den ersten Schritt zur Verbesserung der Situation selber in die Hand nehmen. An diesem Tag werden wir junge Bäume an der Rodungskante pflanzen, sinnbildlich für die 500m Pufferzone, die der Wald zum Schutz braucht. Kommt bitte alle in rot und bringt Spaten, Gießkannen und Wasser mit!

Widerstand Pflanzen
Am 13. Oktober wollen wir auch auf die Räumung zurückblicken. Darauf wie der Widerstand rund um den Wald eine neue Welle der Klimabewegung mit geprägt hat. Aber auch auf die Repression und die vielen seelischen und körperlichen Verletzungen, die Menschen aus den Besetzungen dabei erlebt haben.

Warum wir Bäume pflanzen:
Sie wirken kühlend für das Mikroklima
Sie schützen den Wald vor dem Austrocknen
Sie sind überlebenswichtig im Angesicht der Klimakrise
Sie speichern das für den Tagebau abgepumpte Wasser
Sie stehen für die Zukunft einer zerstörten Region
Sie stehen für einen schnellstmöglichen Kohleausstieg



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