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21.03.2019

WDR 5 Stadtgespräch: Risiko Radfahren

Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad – für den Weg zur Arbeit, zum Sport oder in der Freizeit. Gleichzeitig wird der Ruf nach mehr Sicherheit auf den Straßen lauter. Wie kann eine fahrradfreundliche Infrastruktur in einer Stadt aussehen?

WDR 5 Stadtgespräch
Alter Schlachthof 2, Aachen

Radfahren sorgt für weniger Staus, ist umweltfreundlich und fördert die Gesundheit. Doch die Zahl der Radunfälle ist alarmierend: In NRW verunglückten im Jahr 2018 rund 17.000 Radfahrer – 11 Prozent mehr als im Vorjahr.

Auch in Aachen ist die Zahl der verunglückten Radfahrer dramatisch angestiegen, vor allem der Innenstadtbereich war 2018 ein Unfallschwerpunkt. Erst im Januar starb dort eine Fahrradfahrerin, nachdem sie ein LKW-Fahrer übersehen hatte.

Der Ruf nach mehr Sicherheit auf den Straßen wird lauter. So fordert eine Bürgerinitiative eine echte Verkehrswende, plant derzeit ein Bürgerbegehren. Kreuzungen könnten verkehrssicher umgebaut, marode Radwege saniert und Radabstellanlagen installiert werden. Auch Radschnellwege könnten helfen, doch da steckt Deutschland - im Vergleich zum Nachbarn Niederlande - in den Kinderschuhen.

Wie kann eine fahrradfreundliche Infrastruktur in einer Stadt wie Aachen aussehen? Hat die Stadt den Mut zur Veränderung oder fehlt ihr der politische Wille – vor allem, wenn das Auto Platz hergeben soll? Was kann NRW vom Fahrradparadies Niederlande lernen?

Gäste:

  • Ralf Kaulen, Stadt- und Verkehrsplaner Aachen
  • Michael Servos, SPD-Fraktionsvorsitzender Aachen
  • Sjors van Duren, Radverkehrsexperte Ingenieurbüro DHV, Nijmegen
  • Claudius Wettstein, Bürgerinitiative "Radentscheid Aachen"

Moderation: Thomas Koch und Meryem Okan
Redaktion: Klaus Scheffer und Meryem Okan

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