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12.12.2018

Klosterplatz für Fahrradparken besser nutzen

Park-Engpässe für Räder: Sichere Abstellmöglichkeiten fehlen in der historischen Innenstadt. Abhilfe könnte der zentral gelegene Klosterplatz schaffen. GRÜNER Ratsantrag fordert Verwaltung auf, zu prüfen.

An Tagen wie diesen wird es wieder besonders deutlich: Der umweltbewusste und gleichzeitig weihnachtsmarktbegeisterte Mensch fährt mit dem Rad in die Stadt, um sich den Wonnen des Budenzaubers, dem Kinderpunsch (Fahrrad!) und den Klängen des Weihnachtsmarktes hinzugeben.

Doch im Herzen der Stadt angekommen, stellt sich die Frage: Wohin mit dem guten Stück? Die spärlich vorhandenen Radbügel rund um Markt, Katschhof, Elisenbrunnen und Münsterplatz sind doppelt und dreifach belegt. Laternen, Blumengestelle und Verkehrsschilder müssen auch bereits herhalten als Ersatzparkplätze – alles andere als schön.

Bei hochwertigen Rädern wie einem ebike kommt dazu, dass ein sicherer und trockener Stellplatz von Vorteil wäre. Die Zahl der ebike-Nutzer steigt unaufhörlich und die Rufe nach hochwertigen Abstellmöglichkeiten für die mitunter sehr teuren Räder werden immer lauter.

Daneben hat die Stadt angesichts drohender Fahrverbote ein hohes Interesse daran, Menschen zum Umstieg vom Auto auf ÖPNV und eben auch auf das Rad zu bewegen. Der Radverkehrsanteil in Aachen dümpelt seit den späten 90ern des letzten Jahrhunderts bei um die 11 % ...

Höchste Zeit also, endlich eine größere Anzahl von sicheren, kippgeschützten und trockenen Rad-Stellplätzen im historischen Zentrum zu schaffen. In einem Ratsantrag fordern die Aachener GRÜNEN die Verwaltung auf, Möglichkeiten dafür zu prüfen und dabei insbesondere den Klosterplatz neben der Dominformation unter die Lupe zu nehmen. Der direkt an Markt und Katschhof gelegene Platz ist weitgehend ungenutzt von Menschen und bietet wenig Anreize zum Verweilen. Seine Lage jedoch ist optimal, um dringend benötigten Raum für Fahrradparken an zentralem Ort zu schaffen.

Der Ratsantrag „Fahrradparken im historischen Stadtzentrum" wird in die heutige Ratssitzung eingebracht, von dort in den Mobilitätsausschuss verwiesen, wo er vermutlich im Laufe einer der nächsten Sitzungen auf der Tagesordnung stehen wird.

»Zum Ratsantrag als PDF

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