Aachen demonstriert Bereitschaft, Afghanistan-Flüchtlinge aufzunehmen

Der Rat der Stadt Aachen hat mit dem Beitritt des Bündnisses Sichere Häfen beschlossen, in Not geratene Flüchtlinge aufzunehmen und die Menschen in Sicherheit zu bringen. Unsere Türen stehen offen.

Pressmitteilung der Stadt Aachen 860/21 zur Situation in Afghanistan und dem Ratsbeschluss dem Bündnis „Sichere Häfen” beizutreten:

„In einem offenen Brief an Bundesminister Seehofer hat Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen heute erklärt, dass Aachen auf der Basis des Bündnisses „Sichere Häfen" bereit ist, afghanische Flüchtlinge aufzunehmen. Den Beitritt zum Bündnis hatte der Aachener Rat in seiner Sitzung am 19. Mai 2021 beschlossen. Der Brief enthält im Wortlaut folgende Aussagen: 

Die Bilder von Rettung suchenden Menschen am Flughafen Kabul erschüttern die Bürger*innen in Aachen. Schnelle und unbürokratische Hilfe der Bundesregierung angesichts der aktuellen Entwicklungen in Afghanistan ist jetzt notwendig. Als Stadt, die dem Bündnis Sichere Häfen angehört, ist es für uns eine humanitäre Verpflichtung den Menschen zu helfen, die für die Bundeswehr und die Hilfsorganisationen gearbeitet haben und die nun in akuter Gefahr leben. 

Der Rat der Stadt Aachen hat mit dem Beitritt des Bündnisses beschlossen, in Not geratene Flüchtlinge aufzunehmen und die Menschen in Sicherheit zu bringen. Unsere Türen stehen offen. Es hat jetzt höchste Priorität, Menschenleben zu retten. Wir sollten alles unternehmen, unbürokratisch und umgehend möglichst viele Menschen vor der Gewalt der Taliban in Sicherheit zu bringen. 

Wir brauchen einen Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik, der humanitäre Verantwortung in den Mittelpunkt stellt. Hier hat Deutschland als Teil des Militärbündnisses gemeinsam mit den anderen NATO-Partnern eine besondere Verantwortung. Es braucht jetzt schnelle Kontingentlösungen in Deutschland für Geflüchtete aus Afghanistan. Die Stadt Aachen ist bereit, Menschen aufzunehmen.

 

 

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