Millionen Investitionen in städtische Wohnungen

Trotz knapper Kassen werden GRÜNE und CDU an der systematischen Modernisierung und Instandhaltung im städtischen Wohnungsbestand festhalten.

Trotz knapper Kassen werden GRÜNE und CDU an der systematischen Modernisierung und Instandhaltung im städtischen Wohnungsbestand festhalten. Tina Hörmann, grüne Ratsfrau und wohnungspolitische Sprecherin, erläutert das Vorhaben:

"In 2010 werden wir 3,6 Millionen Euro und in 2011 6,4 Millionen Euro in Modernisierungen investieren. Ein Großteil der Modernisierungen findet im Rehmviertel statt: von 2009 bis 2013 fließen insgesamt 12,8 Millionen Euro in städtischen Wohnungsbau in diesem Viertel."

CDU und GRÜNE werden sich in Zukunft verstärkt auch für eine altengerechte bzw. barrierefreie Sanierungen im städtischen Bestand einsetzen, da dies angesichts der immer älter werdenden Einwohnerschaft notwendig und zukunftsgerichtet ist.

7,5 Millionen für die Instandhaltung

Die Mittel für Instandhaltungsmaßnahmen zum Abbau des Sanierungsstaus in städtischen Wohnhäusern sollen, wie in den Haushaltsberatungen von CDU und GRÜNEN beschlossen, im Jahr 2010  von 1,43 Millionen Euro auf knapp 1,6 Millionen Euro aufgestockt werden. Für die Jahre bis 2013 sind weitere Erhöhungen von jeweils 10 Prozent vorgesehen. Damit werden in den nächsten vier Jahren rund 7,5 Millionen Euro in die Instandhaltung der städtischen Wohnungen investiert.

Tina Hörmann:

"Wir erhöhen auf diese Weise kontinuierlich die jährliche Instandhaltungspauschale von derzeit 8,28 EUR pro Quadratmeter auf ca. 12 EUR pro Quadratmeter in 2013. Es erfolgt in den nächsten Jahren somit eine starke Annährung an den von Fachverbänden empfohlenen Wert von 16-18 Euro pro Quadratmeter."

Die freigegebenen Mittel werden für dringend benötigte Reparaturen ausgegeben. Zusätzlich sollen mit Mitteln aus dem Stadtteilerneuerungsprogramms Aachen-Nord  weitere Wohnungen von Stadt und gewoge modernisiert werden. Das Ziel von schwarz-grün ist es, auch private Hauseigentümer zu Investitionen in ihren Wohnungsbestand anzuregen. Davon profitieren nicht nur Hauseigentümer und Mieter, sondern auch der örtliche Handel und das Handwerk.

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