Rechtsextremer Angriff auf Autonomes Zentrum

GRÜNE verurteilen Zwischenfall in Aachen scharf

Am Montagabend kam es zu einem Angriff von Rechtsextremisten auf das Autonome Zentrum in Aachen. Rund zwanzig zum Teil vermummte Neonazis verschafften sich offenbar gewaltsam Zugang zum Eintrittsbereich des Zentrums, warfen mit Straßenpollern und griffen Menschen an.

Dazu erklärt Jonas Paul, GRÜNES Mitglied des Rates der Stadt Aachen: „Der Angriff auf das Autonome Zentrum zeigt einmal mehr das Gewaltpotenzial der rechtsextremen Szene in der Region. Unsere Fraktion verurteilt den Angriff auf das Schärfste. Die Opfer haben unsere volle Unterstützung und Solidarität!"

Es sei nicht hinnehmbar, so Jonas Paul weiter, dass rechte Schläger immer wieder mit Gewalt gegen politisch Andersdenkende vorgehen würden. „Jetzt müssen alle demokratischen Kräfte in unserer Stadt noch enger zusammenstehen. Ich hoffe, dass die polizeilichen Ermittlungen schnell zu ersten Ergebnissen kommen werden.“

In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Zwischenfällen ähnlicher Art. Gefordert ist hier auch der „Runde Tisch gegen Rechts“, ein Bündnis aus Vertretern der Parteien im Rat der Stadt Aachen, der Religionsgemeinschaften, der Gewerkschaften, des Aachener Friedenspreises, der Volkshochschule und der Polizei.

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