Freibad Hangeweiher komplett saniert

Am ersten Mai beginnt die reguläre Badesaison im Freibad Hangeweiher. Wir Grünen haben uns sehr für die Sanierung eingesetzt, die im Vollbetrieb umgesetzt wurde

Fynn & Sebastian zeigen euch das sanierte Freibad
Neuer Eingangsbereich des Hangeweiher

Am 1. Mai startet das Freibad Hangeweiher wieder in die Badesaison – diesmal nicht nur als regulärer Saisonauftakt, sondern als sichtbarer Abschluss einer langen Sanierungs- und Umbaugeschichte.

Nach zwei Freibadsaisons mit provisorischen Containern für Umkleiden und Duschen ist das Bad nun wieder komplett: Ein neues Hauptgebäude mit modernen Duschen, Umkleiden, Personalräumen und neu gestaltetem Eingangsbereich ersetzt die alte, marode Gebäudestruktur. Zur offiziellen Eröffnung am 30. April sind Politik & Jahreskarteninhaber*innen geladen, die das neue Gebäude besichtigen und anschließend schwimmen dürfen; ab Mai ist das Bad wieder für alle geöffnet. Zum Auftakt kostet der Eintritt am ersten Wochenende nur einen Euro.

Die Sanierung ist der dritte und letzte Bauabschnitt einer umfassenden Modernisierung. Zuvor waren bereits die Beckenanlagen und die Schwimmbadtechnik erneuert worden; der letzte Schritt war nun der Ersatzneubau für das alte Freibadgebäude.

Der Hangeweiher ist das einzige Freibad in Aachen und daher eine sehr wichtige Freizeiteinrichtung. Während das alte Gebäude erhebliche bauliche und strukturelle Mängel hatte ist der Neubau nun deutlich kleiner, verfügt über eine Holzfassade und ein Solardach. Für den Neubau hat die Stadt Aachen 1,48 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ eingeworben und insgesamt rund 6,86 Millionen Euro in den neuen Komplex investiert.

Rolle der Aachener Grünen
Wir Aachener Grünen haben die Freibadsanierung früh politisch angeschoben und über Jahre begleitet. Bereits 2014 forderten wir in einem Ratsantrag ein umfassenderes Sanierungs- und Attraktivierungskonzept für das Freibad Hangeweiher – nicht nur Technik und Becken, sondern die Gesamtanlage, inklusive Eingangs- und Kassenbereich, Barrierefreiheit sowie Spiel-, Sport- und Freiflächen. In der Begründung hieß es damals, die Anlagen seien über 44 Jahre alt, es gebe erheblichen Sanierungsbedarf, und für die Modernisierung der Gesamtanlage fehle noch ein konkreter Zeitplan.

2018 machten wir erneut öffentlich Druck: Wir verwiesen darauf, dass die Verwaltung 2015 ein entsprechendes Konzept vorgelegt habe, das politisch lange ausgebremst worden war; später habe die damalige Ratsmehrheit dann doch Mittel für die Sanierung der Gesamtanlage vorgesehen. 2020 konnte der Sportausschuss das 3-stufige Sanierungskonzept dann endlich fachpolitisch genehmigen, der Baubeschluss im Planungsausschuss fiel 2021.

Als 2023 die dritte Sanierungsstufe startete, machten wir Grünen den Zusammenhang deutlich: Wir hatten uns schon vor Jahren dafür starkgemacht, dass auch Umkleiden, Sanitäranlagen und Hochbauten erneuert werden. Genau diese letzte Sanierungsstufe – moderne Neubauten statt veralteter Gebäudestruktur – ist nun der Teil, der zur Saison 2026 sichtbar fertig wird.

Auch wenn die Beschlüsse in Rat uns Sportausschuss einstimmig oder mit großen Mehrheiten gefasst wurden, ging die politische Initiative von uns Grünen aus. Wir haben früh Druck für eine Gesamtsanierung gemacht und eine rasche und Sportler*innen freundliche Umsetzung zu nächst eingefordert und mit der späteren Koalitionsmerheit dafür gesorgt, dass der dritte Bauabschnitt politisch ermöglicht und abgesichert wurde. 

 

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