Kommunaler hybrider Gewerbehof

Ein Konzept für die Errichtung eines modernen, hybriden, Gewerbehofs soll entwickelt werden.

Ratsantrag 2026_14

die Fraktion der GRÜNEN beantragt, im Rat der Stadt folgenden Beschluss zu fassen:

Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept für die Errichtung eines modernen, nutzungsgemischten (hybriden) mehrgeschossigen und flächeneffizienten Gewerbehofs zu entwickeln und ein Umsetzungsmodell für kostengünstige Gewerbemieten in einem zukunftsorientierten Umfeld zu erarbeiten.

Die Konzeptentwicklung soll im Austausch mit der regionalen Wirtschaftsförderung und den lokalen Kammern HWK und IHK erarbeitet werden, in deren Händen auch der Betrieb des Gewerbehofs liegen soll.

Weiterhin wird die Verwaltung beauftragt, hierzu geeignete kommunale, vorzugsweise vorgenutzte oder unternutzte Flächen zu identifizieren und einen Umsetzungsvorschlag zu erarbeiten.

Der hybride Gewerbehof soll mit modernster Kommunikationsinfrastruktur ausgestattet werden, die es ermöglicht, die digitale Transformation im Handwerk durch innovative Anwendungen wie VR/AR und Robotik voranzubringen.

Begründung

Seit Jahren steigen die Gewerbemieten in unserer Stadt. In der Folge werden immer mehr kleine Handwerksbetriebe aus ihren angestammten Standorten verdrängt und neue Betriebe finden kaum preiswerte Flächen. Die Errichtung eines kommunalen Gewerbehofes ist ein wichtiges Instrument, um diese Entwicklung entgegenzuwirken. 

Hybride Gewerbehöfe zeichnen sich dadurch aus, dass Start-ups und Handwerk in räumlicher Nähe arbeiten können. Daher wird eine gemischte Mieterstruktur von Gewerbe, Start-ups und Handwerk angestrebt, um nachhaltige Kooperationen zwischen Handwerk, Startups und weiteren Unternehmen Raum zu geben. Dies ist ein wesentlicher Schritt, um als attraktiver Standort dem Fachkräftemangel durch Innovation begegnen zu können.

Karin Schmitt-Promny
Wirtschaftspolitische Sprecherin
Julia Brinner
Fraktionssprecherin

 

 

 

 

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